14 Fragen an

Nils

Warum Gestalten sein Leben ist und was das mit Detektei und Journalismus zu tun hat, erzählt Nils, der UI/UXer von skvint®, in seinem Interview – 14 Fragen an …

Was kannst du, was niemand anderes kann?
Welche Superpower hast du oder welche hättest du gern?

Haha, ja fliegen wäre ganz cool!

Wer ist dein größter Held?

Ich halte absolut nichts von Heldenverehrung, weil ich nicht glaube, dass man irgend jemanden folgen sollte. Aber es gibt natürlich eine Menge beeindruckender Menschen, die mich privat oder beruflich beeinflusst haben und es noch immer tun. Menschen sollten keine Helden sein, eher Inspiration für einander.

Wenn du einen Laden / Shop hättest, was für einer wäre das?

Einen gemütlichen Kayak-Verleih, am Fuße eines wunderschönen Fjords!

Was bedeutet Erfolg für dich?

Materiell kann man Erfolg unmöglich messen, ich glaube, das Erfolg wohl eine gewisse Zufriedenheit ist, die sich mit jedem Millimeter erarbeiteter Gelassenheit einstellt. Also ein Gefühl, das man von Zeit zu Zeit hat.

Wie wäre es noch mit Soundtrack deines Lebens – 3 Lieblingslieder?

Das ist verflucht schwer! Es gibt soviel gute Musik und jedes Genre hat seinen perfekten Moment. Aber spontan wären es: »Radio« von Rancid, »Blood« von Editors und »Design in Malice« von Jedi Mind Tricks.

Wer bist du? Beschreibe dich mit 7 Worten.

Das kann ich unmöglich tun, das überlasse ich anderen.

Bist du ein Wirbelwind oder kontrollierst du das Chaos?

Ich denke, das kontrollierte Chaos ist die chefmäßigere Antwort. Aber ich glaube, ich bin eher der Sturm.

Bist du eher ein Hammer oder das Amboss? Warum?

Definitiv der Hammer! Ich Kann nicht einfach nur sein, ich bin ständig in Bewegung und muss den Dingen eine Form geben.

Welche Farbe wärst du in einer Buntstiftbox und warum?

Alle, aber schwarz ist mir am liebsten. Mit Schwarz kann man nie etwas falsch machen.

Wie erklärst du deinen Großeltern, was du beruflich machst?

Das würde ich nicht versuchen.

Was begeistert dich an deinem Job, was dich auch in deinem Leben begeistert?

Neues zu entdecken und Teil einer Veränderung zu sein, etwas dazu zu lernen, jeden Tag. Bei jedem neuen Job ist es ein bisschen als sei man ein Detektiv oder ein Journalist. Eine neue Unbekannte, mit der man sich vertraut machen muss, bis man dieselbe Sprache spricht und in der Lage ist, die Kommunikation auf den Punkt zu bringen. Es ist gar nicht so sehr das Gestalten an sich, sondern die Nuss, die man knacken muss, um die vermeintlich richtige Gestaltung für gerade genau diese eine Problemstellung zu finden.

Was wärst du geworden, wenn du nicht UI/UXer geworden wärst?

Ich habe in der 8en Klasse in ein Projektheft geschrieben, dass ich Grafik-Designer werden möchte. Deshalb weiß ich nicht, ob es je einen realistischen Plan B gab. Ich weiß allerdings auch nicht, ob meine Berufswahl perfekt für mich ist. Ich weiß nur, dass ich nach wie vor nichts lieber tue als Gestalten.

Was muss man also können, um ein guter UI/UXer sein zu können?

Müssen weiß ich nicht, aber können ist schonmal von Vorteil. Hilfreich ist definitiv eine Vorliebe für gut durchkomponierte Gestaltungen und die Fähigkeit, sich selbst in Problemstellungen hinein und wieder heraus zu denken.

Wenn wir alle zu dir zum Essen kommen, was würde es geben?

Ich esse am liebsten so, wie es in südländischen Gefilden oder im asiatischen Raum der Brauch ist. Ein Tisch mit vielen kleinen Portionen, von denen jeder etwas essen kann. Ich denke, es würde so etwas wie Tapas und roten Wein oder kalte Frühlingsrollen mit Pale Ale geben.

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gepostet von

Nils Ross
Als Designer für User Experience und User Interface entwickelt und gestaltet Nils rund-um-Konzepte für unsere teilweise weltweit agierenden Kunden. Das er von Kopf bis Fuß kreativ ist, kann man wörtlich nehmen. Mit seinen Tattoos ist er eine wandelnde Leinwand.